AKTUELLES  (Stand: 25.08.2022)

 

Geplante Reisen 2022/23:

 

Mauretanien:   Maghrouga-Reise im Oktober '22 und März '23

Diese Geländewagentour führt zu den schönsten und einsamsten Gegenden dieses noch unbekannten Landes. Die Strecke führt durch großartige Felslandschaften, ausgedehnte, einsame Dünengebiete und weite Reg-Ebenen. Es gibt viele Highlights auf dieser Reise zu entdecken, sei es der zweitgrößte Monolith der Erde, der längste und schwerste Zug der Welt, märchenhafte Oasen, der berühmte Elefantenfelsen, Salzminen, riesige Salzkarawanen, große Nomadenlager, die Wüstenstadt Oualata mit ihren lehmverputzten Steinhäusern, die zum UNESCO-Weltkul-turerbe gehören, die Wüstenkrokodile von Metrewgha, der Senegalfluss im Sahel, die Fischer am Atlantik etc.
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Algerien:   Naga-Reise im November '22 und über Silvester '22/23

Diese Reise führt in die wunderschöne Tadrart-Region, südöstlich von Djanet und beinhaltet ein 11-tägiges Kameltrekking mit Begleitfahrzeug. Das Tadrart ist die Verlängerung des Akakus in Libyen und stellt die schönste Region in der gesamten Zentralsahara dar.  Schmale, mäandrierende Täler wechseln sich mit großen Dünengebieten und weiten Sandebenen ab, aus denen gigantische Felsenbögen und verwunschene Felsenschlösser herausragen. Unter Felsüberhängen und in Nischen verbergen sich Felsmalereien und Gravuren, die bis zu 10.000 Jahre alt sind. Riesige Dünen laden zur Besteigung ein, um einmalige Sonnenuntergänge zu erleben.
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Algerien:   Illidja-Reise im November '23

Diese Reise ist ein reines Kameltrekking. Laufen und/oder reiten von Illizi nach Djanet. Hier geht es um das Reisen an sich, angepasst an die Natur, das Klima und die Gegebenheiten vor Ort.

Gelaufen wird zu den angenehmeren Tageszeiten. Wird es zu heiß, dann wird Pause gemacht. Die Lagerplätze werden nicht nach Schönheit und Landschaftsbild ausgesucht, sondern ob es genügend Futter für die Tiere gibt.

Reisen wie Nomaden ... abseits aller Zivilisation ... viel Zeit und Raum, die Wüste zu erleben ... einen Einblick die faszinierende Kultur der Tuareg bekommen... reduziert auf das Wesentliche ... gemeinsam mit Tuaregnomaden.

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Rückblick auf einige der zuletzt durchgeführten Reisen

Mauretanien, Febr./März '20

Am 09. März sind wir von einer sehr fazettenreichen Mauretanienreise (siehe unter Impressionen) zurückgekehrt (Esweyga-Reise). Anfangs ein entspanntes 6-tägiges Dromedartrekking im Adrargebiet mit braven Dromedaren und maurischen Nomaden und danach 6 Tage unterwegs mit den Geländewagen nach Atar, Ouadane, Chinguetti, den Krokodilen von Matmata, an den Senegalfluss, an den Atlantik zu den Fischern und auch noch ins Zentrum von Nouakchott. Wir haben sehr viel von Land und Leuten gesehen und trotzdem gibt es noch viel mehr zu entdecken in diesem uns doch immer noch unbekannten Land. Am ersten Tag hat es geregnet und die Scheibenwischer haben diesen Mix aus Sand/Staub und Wasser nicht bewältigen können. Nach 1 weiteren trüben Tag war das Wetter wieder klar und beständig. Nur war es die gesamte Zeit sehr heiß für Ende Februar/Anfang März. 

Südalgerien, März '19

Am 30.03.2019 sind wir von einer sehr schönen, einsamen und mit vielen Eindrücken gespickten Reise zurückgekehrt (Djerat-Reise). Wir sind keinem einzigen Touristen begegnet. Es war eine wunderschöne, sehr entspannte Reise. Die Felsgravuren und -malereien in dieser Gegend sind einmalig und in ihrer Vielfalt nicht zu überbieten.

Fantastische, gewaltige Landschaften und natürlich die jahrtausende alte Felsenkunst und das Zusammensein mit den Tuaregnomaden machten diese Reise zu etwas ganz Besonderem.

Tschad, November '18

Wir sind am 03.12.2018 von einer dreiwöchigen, ungeheuer eindrucksvollen Reise aus dem Tschad, zurückgekommen. Ziel war ursprünglich das Tibestigebirge, ganz im Nordwesten des Tschad. Auf dem Weg dorthin haben wir von Kämpfen bzw. Krieg zwischen Tubu-Stämmen und Regierungstruppen erfahren. Es geht um die Goldvorkommen im Nordosten des Tibesti-Gebirges. Genau dort wollten wir u.a. auch hin. Somit musste die Tour komplett geändert werden. Wir sind dann in den äußersten Nordosten des Ennedi-Gebirges gefahren, um uns dort u.a. fantastische, so sonst nirgendwo in der Sahara vorkommende Felsmalereien und insbesondere Gravuren anzusehen. Unser Glück war, dass wir eine ausgesprochene Koryphäe auf diesem Gebiet (Pier Paolo Rossi) dabei hatten, der alle Oueds und Fundstellen kannte und uns viel dazu erklären konnte.

Dadurch, dass es im Sommer so viel geregnet hatte, haben sich an vielen Stellen regelrechte Seen gebildet. Im Bereich der Mourdi-Depression gab es Seen, die bis zu 1,60 m tief waren. Einige der Mitreisenden waren schwimmen! Das war unglaublich. Durch den dort immer vorherrschenden Wind und die dadurch entstehenden Wellen, hatte man den Eindruck, irgendwo am Meer zu stehen. Die Wüste war hellgrün, nicht ocker oder gelb. Überall gab es Bewuchs, insbesondere stacheliges Gras mit ganz gemeinen kleinen Cramcrams. Die Tiere haben genug zu fressen und sie müssen auch nicht mehr so weite Wege gehen, um an Wasser zu kommen. Das hat Auswirkungen auf die gesamte Region. Beispielsweise wurde uns erzählt, dass es im berühmten Oued Archei (Spektakel mit brüllenden Kamelen, stehend im Guelta-Wasser in einer engen Schlucht) zur Zeit gar keine Kamele gäbe. Sie finden woanders Wasser und können sich den weiten Weg zum Oued Archei sparen. ...