AKTUELLES

 

Langsam aber sicher glimmt ein kleines Licht der Hoffnung, dass wir im Herbst/Winter wieder verreisen können. Sobald dies möglich ist, werden alle Interessierten über diese Seite und unseren Email-Verteiler rechtzeitig informiert werden.

 

Hier aktuelle Corona-Infos bzw. Einreisebestimmungen zu unseren Reiseländern (Stand 06.06.2021):

 

Algerien:

Die Einreise nach Algerien ist derzeit nur auf dem Luftweg möglich. Die Land- und Seegrenzen bleiben weiterhin für den regulären Personenverkehr geschlossen. Seit dem 1. Juni 2021 ist die Einreise grundsätzlich wieder möglich. Ein negativer PCR-Test, nicht älter als 36 Stunden, ist nachzuweisen. Bei Einreise ist ein Gesundheitsfragebogen ausgefüllt vorzulegen. Nach Einreise gilt eine staatliche Quarantänepflicht (Hotel) für mindestens fünf Tage beginnend unmittelbar nach Einreise. Die  Quarantäne endet nach Vorlage eines negativen PCR-Tests am 6. Tag. Im Falle eines positiven PCR-Testergebnisses wird die Quarantänepflicht um weitere fünf Tage verlängert. Alle Kosten trägt der Reisende.

 

Marokko:

Reisenden aus Deutschland wird (unabhängig von der Staatsangehörigkeit) die Einreise nach Marokko verweigert. Damit ist eine Einreise nach Marokko auch mit Transitflügen bzw. über Drittstaaten nicht mehr möglich. Sämtliche bislang für Reisende aus Deutschland gültigen Regelungen zur Einreise nach Marokko sind außer Kraft gesetzt.

 

Namibia:

Die Einreise ist grundsätzlich auf dem Luftweg über den Hosea Kutako International Airport in Windhuk und den Flughafen Walvis Bay möglich. Einreisende müssen einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 7 Tage (168 Stunden nach Abstrich) ist. Auch für Reisende, die gegen COVID-19 geimpft sind, besteht be der Einreise die Verpflichtung zur Vorlage eines negativen PCR-Tests.

Touristen und Besucher müssen ein fest gebuchtes Reiseprogramm vorlegen sowie zwei Gesundheitsformulare, die auf dem Internetportal des nabischen Tourismusverbandes zu finden sind. 

 

Sudan:

Die Einreise ist nur mit einem negativen PCR-Test, der bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf, möglich. Bei Einreise können zusätzliche Untersuchungen wie Fiebermessungen erfolgen. Für Reisende mit vorherigem Aufenthalt oder Transit in Südafrika, Großbritannien und den Niederlanden ist zusätzlich eine 14-tägige häusliche Quarantäne nach Ankunft in Sudan zwingend vorgeschrieben.


Mauretanien:

Die Einreise aus Deutschland ist grundsätzlich möglich, das Einreisevisum wird wie bisher bei Einreise am Flughafen erteilt. Alle Reisenden müssen bei Ankunft einen negativen PCR-Test nachweisen, der zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf.
Die Landgrenzen Mauretaniens zu Marokko und Algerien sind  geschlossen. Eine Einreise auf dem Landweg ist nur mit Sondergenehmigung und nicht für touristische Reisen möglich. Die Landgrenzen zu Senegal und Mali sind für die Ausreise grundsätzlich geöffnet; allerdings ist die Einreise nur mit vorheriger Genehmigung möglich und daher derzeit nicht zu empfehlen.

 

Tschad:

Die Einreise ist derzeit nur für Inhaber von Dienst- oder Diplomatenpässe sowie für Personen, die mit Sondergenehmigung der Regierung reisen, gestattet. Bei Einreise muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Neue Reiseangebote

 AKTUELL, November '21, Mauretanien 2x

Anfang November 2021 wird wieder die wunderschöne Mauretanienreise (Esweyga-Reise) angeboten, die zur Hälfte ein sehr entspanntes Kameltrekking und zur anderen Hälfte eine Autotour beinhaltet, die zu den alten Karawanen-städten führt.  

Ende November 2021 wird eine neue, sehr kontrastreiche, 18-tägige Autotour nach Mauretanien angeboten (Maghrouga-Reise), die wirklich alle Facetten der Wüste beinhaltet und ganz weit in den Osten des Landes vordringt.

AKTUELL, Oktober '21, Algerien

Ende Oktober 2020 (Tazazate-Reise) wird wieder einmal ein Kameltrekking am Rande des Tassili-Plateaus ange-boten. Sollte sich bis dahin die Situation auf dem Plateau ändern und es möglich sein sollte, das Plateau mit seinem "Louvre du Sahara" zu besteigen, wird der Tourverlauf kurzfristig geändert.

Rückblick auf einige der zuletzt durchgeführten Reisen

Mauretanien, Febr./März '20

Am 09. März sind wir von einer sehr fazettenreichen Mauretanienreise (siehe unter Impressionen) zurückgekehrt (Esweyga-Reise). Anfangs ein entspanntes 6-tägiges Dromedartrekking im Adrargebiet mit braven Dromedaren und maurischen Nomaden und danach 6 Tage unterwegs mit den Geländewagen nach Atar, Ouadane, Chinguetti, den Krokodilen von Matmata, an den Senegalfluss, an den Atlantik zu den Fischern und auch noch ins Zentrum von Nouakchott. Wir haben sehr viel von Land und Leuten gesehen und trotzdem gibt es noch viel mehr zu entdecken in diesem uns doch immer noch unbekannten Land. Am ersten Tag hat es geregnet und die Scheibenwischer haben diesen Mix aus Sand/Staub und Wasser nicht bewältigen können. Nach 1 weiteren trüben Tag war das Wetter wieder klar und beständig. Nur war es die gesamte Zeit sehr heiß für Ende Februar/Anfang März. 

Südalgerien, März '19

Am 30.03.2019 sind wir von einer sehr schönen, einsamen und mit vielen Eindrücken gespickten Reise zurückgekehrt (Djerat-Reise). Wir sind keinem einzigen Touristen begegnet. Es war eine wunderschöne, sehr entspannte Reise. Die Felsgravuren und -malereien in dieser Gegend sind einmalig und in ihrer Vielfalt nicht zu überbieten.

Fantastische, gewaltige Landschaften und natürlich die jahrtausende alte Felsenkunst und das Zusammensein mit den Tuaregnomaden machten diese Reise zu etwas ganz Besonderem.

Tschad, November '18

Wir sind am 03.12.2018 von einer dreiwöchigen, ungeheuer eindrucksvollen Reise aus dem Tschad, zurückgekommen. Ziel war ursprünglich das Tibestigebirge, ganz im Nordwesten des Tschad. Auf dem Weg dorthin haben wir von Kämpfen bzw. Krieg zwischen Tubu-Stämmen und Regierungstruppen erfahren. Es geht um die Goldvorkommen im Nordosten des Tibesti-Gebirges. Genau dort wollten wir u.a. auch hin. Somit musste die Tour komplett geändert werden. Wir sind dann in den äußersten Nordosten des Ennedi-Gebirges gefahren, um uns dort u.a. fantastische, so sonst nirgendwo in der Sahara vorkommende Felsmalereien und insbesondere Gravuren anzusehen. Unser Glück war, dass wir eine ausgesprochene Koryphäe auf diesem Gebiet (Pier Paolo Rossi) dabei hatten, der alle Oueds und Fundstellen kannte und uns viel dazu erklären konnte.

Dadurch, dass es im Sommer so viel geregnet hatte, haben sich an vielen Stellen regelrechte Seen gebildet. Im Bereich der Mourdi-Depression gab es Seen, die bis zu 1,60 m tief waren. Einige der Mitreisenden waren schwimmen! Das war unglaublich. Durch den dort immer vorherrschenden Wind und die dadurch entstehenden Wellen, hatte man den Eindruck, irgendwo am Meer zu stehen. Die Wüste war hellgrün, nicht ocker oder gelb. Überall gab es Bewuchs, insbesondere stacheliges Gras mit ganz gemeinen kleinen Cramcrams. Die Tiere haben genug zu fressen und sie müssen auch nicht mehr so weite Wege gehen, um an Wasser zu kommen. Das hat Auswirkungen auf die gesamte Region. Beispielsweise wurde uns erzählt, dass es im berühmten Oued Archei (Spektakel mit brüllenden Kamelen, stehend im Guelta-Wasser in einer engen Schlucht) zur Zeit gar keine Kamele gäbe. Sie finden woanders Wasser und können sich den weiten Weg zum Oued Archei sparen. ...